Maßnahmen

Um das Ziel einer Steigerung des Biokraftstoffeinsatzes in der Land- und Forstwirtschaft zu erreichen, sind folgende Maßnahmen erforderlich und im Rahmen der Branchenplattform geplant:

Information, Wissenstransfer, Beratung

  • Herausarbeitung des wechselseitigen Nutzens („Win-Win-Situation“) für die Beteiligten
  • Beratung von Endnutzern über die technischen Neuerungen biokraftstofftauglicher Motoren und flexibler Nutzungsmöglichkeiten (multifuel Motoren)
  • Spezifische Kommunikation für die Ebene Landtechnik / Werkstätten und die Ebene Land- und Forstwirtschaft
  • Vermittlung von Informationen über folgende Aspekte:
    • positive Aspekte der Biokraftstoffnutzung: Eiweißstrategie, mehr Unabhängigkeit in der Kraftstoffversorgung, regionale Kreislaufwirtschaft, ethische Aspekte
    • bestehende Freigaben, technische Anwendungsregeln, Anforderungen an die Kraftstoffqualität, Möglichkeiten des Kraftstoffbezuges
    • Ergebnisse aktueller Forschungs- und Markteinführungsvorhaben (RapsTrak200, PraxTrak, Erfahrungsberichte Biodieseleinsatz usw.)
  • Beratung dezentraler Ölmühlen bei der Produktion von qualitativ hochwertigen Kraftstoff nach aktuellen DIN Normen

Durchführung von Regionalinitiativen

  • Demonstration neuester Biodiesel- und Rapsölkraftstoff-Anwendungen im Feld, z. B. auf staatlichen Versuchseinrichtungen (Bund und Länder), insbesondere im Umfeld aktiver dezentraler Ölmühlen
  • Darstellung von Modell-Betrieben, die beispielhaft die regionale Kreislaufwirtschaft vom Anbau über Kraftstoffproduktion und -nutzung bis hin zur Eiweißstrategie umsetzen
  • Präsentation der verfügbaren Technik und des Gesamtkonzepts auf Messen und Veranstaltungen

Darüber hinaus halten die Initiatoren der Plattform weitere Aktivitäten in den nachfolgend beschriebenen Bereichen für notwendig. Diese sind allerdings nicht Gegenstand der Aktivitäten der Plattform.

Motorentechnik, Normung, Qualitätssicherung

  • Forschung zur (Weiter-)entwicklung, Erprobung und Demonstration biokraftstofftauglicher Motoren entsprechend der Fortschreibung der Emissionsgesetzgebung
  • Weiterentwicklung der Kraftstoffnormen
  • Weiterentwicklung der Qualitätssicherung bei der Kraftstoffproduktion und -bereitstellung